Die Stadt Nossen hat zum 1.1.2018 eine neue Abwassergebührensatzung beschlossen.

Nach § 6 der Abwassersatzung kann die über einen geeichten und verplombten Gartenwasserzähler ermittelte Wassermenge bei der Abrechnung von Absetzmengen berücksichtigt wird. Der Einbau der Messeinrichtungen hat grundsätzlich durch ein zugelassenes Installationsunternehmen zu erfolgen; die Zähler werden anschließend von der Stadt Nossen verplombt.

Auf Antrag des Grundstückseigentümers kann die Wassermenge, die (über diesen Zähler) nachweislich nicht in die öffentliche Abwasseranlage eingeleitet wurde, abgesetzt werden.

Nicht mehr absetzbar sind somit alle bisher ohne separate Zähler gewährte Absetzmengen.

Voraussetzungen für die Absetzung von Abwassermengen:

Die Messeinrichtung (im Bereich der Hausinstallation) wird im Auftrag des Grundstückseigentümers von einem zugelassenen Installationsunternehmen eingebaut.

Der Grundstückseigentümer zeigt der Stadt Nossen den Einbau an.

Die Stadt Nossen plombiert kostenpflichtig (37,38 €/Stück) die Messeinrichtung und nimmt den Zähler in die kaufmännische Abrechnung und Überwachung auf.

Die Eichgültigkeitsdauer für die Messeinrichtung beträgt 6 Jahre.

Die Überwachung der Gültigkeitsdauer obliegt dem Grundstückseigentümer. Er veranlasst den Zählerwechsel rechtzeitig. Der ausgebaute Zähler ist aufzubewahren und wird im Zusammenhang mit der Verplombung des neuen Zählers von der Stadt Nossen abgelesen.

Für bereits vorhandene, noch nicht bei der Stadt Nossen registrierte Gartenwasserzähler, wird eine Übergangsfrist bis zum 30.09.2018 festgelegt; das heißt, vorhandene Gartenwasserzähler können unter den zuvor genannten Bedingungen nachträglich plombiert werden.

Außerdem wird der Beginn der Gültigkeitsdauer der Eichfrist erfasst.

Beispiel einer Installation des Gartenwasserzählers

Stadtverwaltung Nossen

SG Abwasser