Die Stadtkirche am Markt

Die Stadtkirche am Markt von Nossen.Von der um 1264 nachgewiesenen Kirche ist nichts mehr vorhanden. 1565 erfolgte ein Neubau unter Verwendung von Baumaterialien des Klosters Altzella. Baumeister war Andreas Lorentz aus Freiberg. Die heutige Pfarrkirche entstand von 1722 bis 1734. Ihren beiden Portalen stammen aus dem Kloster Altzella und erwecken das besondere Interesse der Kunstkenner. Acht Tragsteine aus dem Kloster wurden konserviert und sind gut sichtbar.

Eine Sage: Die Riesenrippe zu Nossen

Das große und gar zierlich gewölbte Hauptportal der Kirche stammt aus dem Kloster Altzella. Darin hängt seit langer Zeit ein sonderbares Gewächs. Von einigen wird es als die Rippe eines Meerwunders oder Elefanten ausgegeben, für die anderen ist es die eines Riesenfräuleins von Niedeck im Elsaß, deren Eltern hierhergezogen seien. Wegen seiner Rarität hat man diesen Gegenstand in das Siegel der Stadt Nossen mit aufgenommen.

Von dem Riesenfräulein wird erzählt, dass sie einst in Rhäsa, einen Bauern mit Pflug und Pferden in ihre Schürze nahm und zu ihrem Vater hinaustrug. Sie soll auch öfter nach Haslau „in die Haselnüsse“ gegangen sein.

Riesenrippe an der KircheDie Rippe kam Anfang des 17. Jahrhunderts in die königliche Kunstkammer nach Dresden. Sie kehrte 1657 wieder nach Nossen zurück.

Nach einer anderen Meinung wäre diese Rippe identisch mit der in Gold gefaßten Rippe der heiligen Katharina. Diese gehört zu den Reliquien des Klosters Altzella.

 






 

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